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2,5 - 8.200 Nm

KTR-SI Überlastkupplung Bauform FT, KT, LT

Überlastkupplungen in Flanschausführung für kundenspezifische Anforderungen

Die Überlastkupplung KTR-SI ist ein Drehmomentbegrenzer in verschiedenen Ausführungen.

Die Überlastkupplung KTR-SI ist ein Drehmomentbegrenzer und bietet für viele Anwendungen die richtige Ausführung. So wird der Anbau von kundenspezifischen Flanschen oder Kettenradscheiben (Ausführung KT) sowie größere Riemenscheiben, Zahnrädern und Triplex-Kettenrädern (Ausführung LT) ermöglicht.

Überlastkupplung KTR-SI Bauformen:

KTR-SI Bauform FT: Überlastkupplung in Flanschausführung
KTR-SI Bauform KT: Überlastkupplung in Flanschausführung (inkl. Nadellagerung) KTR-SI Bauform LT: Überlastkupplung in Flanschausführung (verlängerte Nabe für größere Antriebskomponenten)

Eigenschaften
  • Drehmomentbegrenzer durchrastend
  • Drehmomentbegrenzer synchron rastend
  • Drehmomentbegrenzer mit Freischaltausführung
  • gehärtete Oberflächen
  • wartungsfrei
  • Präzision ±15 %
  • korrosionsgeschützt
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Funktionsprinzipien Überlastkupplungen:

Überlastkupplung Durchrastausführung DK:
Beliebige Einrastung nach Überlastfall. Nach Beseitigung der Überlast rasten die Kugeln automatisch in die nächstfolgende Senkung wieder ein.

Überlastkupplung Synchronausführung SR:
Synchrone Einrastung nach Überlastfall. Nach Beseitigung der Überlast rasten die Rollen automatisch nach einer Umdrehung von 360° wieder ein. An- und Abtrieb stehen immer in der gleichen Position zueinander. Andere Einrastpunkte, z. B. 180°, möglich.

Überlastkupplung Freischaltausführung:
Bei Erreichen des eingestellten Drehmomentes schaltet die Überlastkupplung frei. An- und Abtrieb bleiben aufgrund des Freischaltmechanismus getrennt, nachwirkende Schwungmassen können frei auslaufen. Nach Beseitigung der Überlast kann die Kupplung wieder eingerastet werden. Das Wiedereinrasten erfolgt manuell oder mittels Vorrichtung.

Überlastkupplung gesperrte Ausführung SGR:
Die gesperrte Ausführung ist eine reine Drehmomentermittlung ohne Durchrastfunktion. Bei Überlast erfolgt eine Signalgabe per Endschalter, eine mechanische Trennung von An- und Abtriebsseite = Durchrasten ist nicht möglich.

Informationen zur Auslegung von Drehmomentbegrenzern:

Für die exakte Auslegung der Drehmomentbegrenzer stehen moderne Simulations- und Berechnungsprogramme zur Verfügung. Teilen Sie uns daher möglichst viele Daten Ihres Antriebs mit. Je exakter diese Daten, desto genauer sind die Berechnungsergebnisse. Nutzen Sie diese Möglichkeiten und sprechen Sie vorab mit uns über den Antriebsfall.

Damit der Drehmomentbegrenzer nicht schon bei prozessbedingten Drehmomentspitzen auslöst, sollte das Schaltmoment der Kupplung mindestens 30 % über dem maximalen Betriebsmoment liegen (siehe Diagramm).

Rutschkupplungen und Überlastsysteme die automatisch wieder einrasten, sollten bei höheren Auslösemomenten nur mit reduzierter Drehzahl eingesetzt werden. Häufiges oder längeres Rutschen oder Rasten erhöhen den Verschleiß des Drehmomentbegrenzers.

Nachdem der Drehmomentbegrenzer im Überlastfall An- und Abtrieb getrennt hat, kann es aufgrund großer Massenträgheiten im Antriebsstrang dauern, bis der Antrieb zum Stillstand kommt. Das kann zu einem erhöhten Verschleiß von Rutschkupplungen und automatisch wieder einrastendem Überlastkupplungen führen. Daher empfehlen wir bei Antrieben mit großen Massenträgheiten oder bei höheren Drehzahlen, den Einsatz der Überlastkupplung KTR-SI in Freischaltausführung.

Grundsätzlich empfehlen wir die elektrische Überwachung der Drehmomentbegrenzer um den Antrieb im Überlastfall direkt abzuschalten. Bei technischen Fragen rund um die Auswahl und Auslegung von Drehmomentbegrenzern unterstützen wir Sie gerne.

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