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ALFA KLM-S-NENE

ALFA KLM-S-NENE
  • 45 Grad max. Einsatztemperatur
  • drehelastisch
  • spielfrei
  • schwingungsdämpfend
  • wartungsfrei

Produktmerkmale

  • Antrieb über Hohlwelle (Innenradantrieb)

  • Sanftes Anfahren von Maschinen (z.B. Förderanlagen)

  • Keine Überdimensionierung von Motoren beim Beschleunigen von großen Massen

  • Reduzierte Stromaufnahme bei entlastetem und verkürztem Motoranlauf

  • Schutz der Maschinen (An- und Abtrieb) bei Blockade oder Überlast

  • Verschleißfreie Drehmomentübertragung

  • Schwingungsdämpfende Eigenschaften durch das Betriebsmedium Öl

  • Einfache Drehmomentregulierung durch Ölfüllmenge

  • Drehelastische Kupplungskombination (schwingungsdämpfend)

  • Stahllamellenkupplung als Ganzstahlausführung

  • Einsatz sowohl bei hohen, als auch niedrigen Temperaturen möglich

  • Integrierte Fangvorrichtung bei Lamellenbruch

  • Hohe Drehfedersteifigkeit

  • Spiel- und wartungsfrei

  • Gewicht der Fluidkupplung lastet je zur Hälfte auf der Antrieb- und Abtriebswelle

Kontakt

Vertrieb Fluid Couplings
T +49 (5971) 798-0
F +49 (5971) 798-698
E vertrieb@ktr.com
Technik Fluid Couplings
T +49 (5971) 798-329
F +49 (5971) 798-6329

Die ALFA KLM-S-NENE beschreibt eine Fluidkupplung in Verbindung mit einer RADEX-N. Der Antrieb erfolgt über die Lamellenkupplung auf der Hohlwellenseite der Fluidkupplung. Der Abtrieb über die Außenschale mit angeschlossener RADEX-N. Die Fluidkupplung kann ohne, mit kleiner oder mit großer Verzögerungskammer ausgeführt werden, um einen sanften Anlauf zu gewährleisten. Weitere Infos zur RADEX-N finden sie hier.

Innenradantrieb Vorteile

• Standardisierung von Bohrungen für einheitliche Wellen der Elektromotoren
• Beim Anfahren des Motors wirkt eine kleinere Trägheit, sodass weniger Strom benötigt wird
• Langsamer Anlauf bei Einsatz mit Verzögerungskammer, da das Öl in den Arbeitsraum gesogen wird
• Keine axiale Verlängerung der Kupplung bei Verwendung einer Bremsscheibe oder –trommel
• Schonung der elastischen Kupplung

Innenradantrieb Allgemeiner Aufbau

Die Fluidkupplung setzt sich aus einigen wenigen Hauptkomponenten zusammen. Auf der Antriebsseite sitzt die Hohlwelle mit innenliegendem Schaufelrad. Der Abtrieb erfolgt über die zweiteilige Aluminiumaußenschale mit inkludiertem Schaufelrad. Die Lagerung wird von einem Radial- und Nadellager übernommen. Wellendichtringe sorgen für die Abdichtung gegen äußere Einflüsse. Standardmäßig ist die Fluidkupplung mit einer Schmelzsicherungsschraube (145°C – rot), sowie einer Schmelzsicherungsschraube (145°C – rot), sowie einer Öleinfüllschraube ausgestattet.

Innenradantrieb Funktionsweise

Die Funktionsweise der Fluidkupplung beruht auf dem Föttinger-Prinzip.
Beim Innenradantrieb arbeitet die Hohlwelle mit innenliegendem Schaufelrad als Pumpe und die Außenschale als Turbine. Durch die vom Motor abgegebene Leistung wird über die Hohlwelle und  dem innenliegenden Schaufelrad eine Rotationsströmung erzeugt. Diese Strömungsenergie setzt wiederum die Außenschale in Bewegung, sodass die mechanische Leistung (beispielsweise gekoppelt mit einer elastischen Kupplung oder einer Riemenscheibe) an die Abtriebsmaschine weitergegeben wird. Zwischen Antrieb und Abtrieb entsteht ein Schlupf (2-6%).

Innenradantrieb Anlauffaktoren

Die Fluidkupplung der Bauart K lässt sich mit einer kleinen (SCF) bzw. einer großen (DCF) Verzögerungskammer erweitern. Das Anfahrmoment wird reduziert und die Anfahrzeit verlängert, sodass ein sanfter Anlauf gewährleistet wird. Folgende Anlauffaktoren können mit den unterschiedlichen Verzögerungskammern realisiert werden:
• ALFA K (ohne Verzögerungskammer): Startfaktor 1,8-2,0
• ALFA K-SCF (mit kleiner Verzögerungskammer): Startfaktor 1,5-1,8
• ALFA K-DCF (mit großer Verzögerungskammer): Startfaktor 1,2-2,5

Innenradantrieb Zubehör

Zur Temperatur- und Drehzahlüberwachung werden verschiedene Geräte als Ergänzung zur Schmelzsicherungsschraube zur Verfügung gestellt.

Schmelzsicherungsschraube (FP)
Im Falle einer Überhitzung der Kupplung schmilzt das Lot der Schmelzsicherungsschraube und das Öl kann abspritzen. Die Drehmomentübertragung reißt ab.
Standardmäßig ist eine Schmelzsicherungsschraube mit einer Schmelztemperatur von 145°C (rot) in der Fluidkupplung verbaut. Es stehen Schmelzsicherungsschrauben mit folgenden Temperaturen zur Verfügung: 96°C (blau); 120°C (weiß); 145°C (rot); 180°C (grün)

Schmelzsicherungsschraube mit Pin (FTP)
Um einen Ölaustritt und zu verhindern empfiehlt sich der Einsatz einer zweiten Schmelzsicherungsschraube mit Pin, zusätzlich zur standardmäßigen Schmelzsicherungsschraube. Diese ist eine Temperaturklasse niedriger zu wählen, als die Standardschraube. Ist die Auslösetemperatur des Schmelzlotes vom Pin erreicht, wird dieser durch eine Feder herausgestoßen und kann einen mechanischen Schalter betätigen, der die Anlage abschaltet oder ein Signal auslöst. Es stehen Schmelzsicherungsschrauben mit inkludiertem Pin mit folgenden Temperaturen zur Verfügung: 96°C (blau); 120°C (weiß); 145°C (rot)

Berührungsloser Impulsgeber (PM)
Um einen Ölaustritt zu verhindern empfiehlt sich der Einsatz eines zweiten Temperatursensors, zusätzlich zur standardmäßigen Schmelzsicherungsschraube. Der Impulsgeber ist eine Temperaturklasse niedriger zu wählen, als die Standardschraube. Ist die Auslösetemperatur des Impulsgebers erreicht, überträgt er das Signal berührungslos auf den gegenüber angeordneten Sensor, der die Anlage abschaltet oder ein Signal auslöst. Es stehen Impulsgeber mit folgenden Temperaturen zur Verfügung: 100°C (blau); 120°C (weiß); 140°C (rot); 160°C (gelb)

Mechanische Temperaturüberwachung (ET+FTP)
Löst der Pin des FTPs aus, weil die Temperatur überschritten wird, betätigt dieser den installierten mechanischen Schalter. Die Anlage wird abgeschaltet oder ein Signal ausgelöst.

Elektronische Drehzahlüberwachung (SCD)
Die elektronische Drehzahlüberwachung kann (bei Innenradantrieben) als zusätzlicher Kupplungsschutz installiert werden. Es wertet die Solldrehzahl gegenüber der Istdrehzahl aus. Ist das Verhältnis zu groß schaltet die Anlage ab oder ein Signal wird ausgelöst.

Berührungslose Temperatur- und Drehzahlüberwachung(T09+PM)
Wird die Temperatur des PMs erreicht, sendet dieser ein Signal zum Sensor. Die Anlage schaltet ab oder ein Signal wird ausgelöst. Neben der Temperaturüberwachung ist auch eine Drehzahlüberwachung (nur bei Innenradantrieb) möglich. Die Solldrehzahl und die Istdrehzahl werden verglichen. Ist die Differenz zu groß schaltet die Anlage ab oder ein Signal wird ausgelöst.

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