KTR Systems GmbH | Carl-Zeiss-Straße 25 | 48432 Rheine | T +49-5971798-0 | F +49-5971798-698

KTR-SI FRE Flanschausführung

KTR-SI FRE Flanschausführung
  • Drehmomentbegrenzer freischalten
  • gehärtete Oberflaeche
  • wartungsfrei
  • 15 Präzision

Produktmerkmale

  • Freischaltendes Überlastsystem (lasttrennend)

  • Hohe Wiederholgenauigkeit

  • Flanschausführung für den Anbau von Zahnriemenscheiben oder Kettenrädern

  • Kombinierbar mit ROTEX®, GEARex® oder RADEX®-N

  • Die intelligente Weiterentwicklung zur Brechbolzenkupplung und hydraulischen Überlastsystemen

  • Einstellbereich bis 60.000 Nm (optional höhere Drehmomente möglich)

Kontakt

Vertrieb Drehmomentbegrenzer
T +49 (5971) 798-0
F +49 (5971) 798-698
E vertrieb@ktr.com
Technik Drehmomentbegrenzer
T +49 (5971) 798-358
E info-syntex@ktr.com

Herzstück des Überlastsystems bilden die Freischaltelemente. Sie entkoppeln bei Überlast die An- und Abtriebsseite und schützen so den Antriebsstrang vor Schäden. Nach Beseitigung der Überlast werden die Freischaltelemente manuell wieder eingerastet und der Antrieb wieder freigegeben.

Auslösemoment einstellen
Um die Kupplung auf das gewünschte Auslösemoment einzustellen, wird in jedem Freischaltelement eine definierte Vorspannkraft über die Einstellmutter auf die Tellerfedern ausgeübt. Die Anzahl der Elemente variiert dabei in Abhängigkeit des geforderten Auslösemoment. Auf Wunsch kann die Kupplung werkseitig voreingestellt werden. Überdies ist die individuelle Anpassung der Kupplung auch im montierten Zustand möglich.

Wiedereinrasten der Freischaltelemente
Nach Beseitigung der Überlast werden An- und Abtriebsseite zunächst zueinander ausgerichtet. Mittels Kunststoffhammer oder Montiereisen werden nun die Freischaltelemente manuell wieder eingerastet, das Einrasten ist dabei deutlich zu hören. Die Überlastkupplung ist wieder betriebsbereit.

KTR-SI FRE Flanschausführung
Spezifikationen anzeigen

Einsatzgebiet

Typische Einsatzgebiete sind z. B. Schredder (Recycling), Walzanlagen (Stahlindustrie), Extruder Antriebe,  Prüfstandstechnik sowie allgemeine Schwerlastantriebe.

Informationen zur Auslegung von Drehmomentbegrenzern

Damit der Drehmomentbegrenzer nicht schon bei prozessbedingten Drehmomentspitzen auslöst, sollte das Schaltmoment der Kupplung mindestens 30 % über dem maximalen Betriebsmoment liegen (siehe Diagramm).

Rutschkupplungen und Überlastsysteme, die automatisch wieder einrasten, sollten bei höheren Auslösemomenten nur mit reduzierter Drehzahl eingesetzt werden. Häufiges bzw. längeres rutschen oder rasten erhöht den Verschleiß des Drehmomentbegrenzers.

Nachdem der Drehmomentbegrenzer im Überlastfall An- und Abtrieb getrennt hat, kann es aufgrund großer Massenträgheiten im Antriebsstrang dauern, bis der Antrieb zum Stillstand kommt. Das kann zu einem erhöhten Verschleiß von Rutschkupplung und automatisch wieder einrastendem Überlastsystem führen. Daher empfehlen wir bei Antrieben mit großen Massenträgheiten oder bei höheren Drehzahlen den Einsatz des Überlastsystems KTR-SI in Freischaltausführung.

Grundsätzlich empfehlen wir die elektrische Überwachung der Drehmomentbegrenzer um den Antrieb im Überlastfall direkt abzuschalten. Bei technischen Fragen rund um die Auswahl und Auslegung von Drehmomentbegrenzern unterstützen wir Sie gerne. Hierfür stehen uns modernste Simulations- und Berechnungsprogramme zur Verfügung. Dabei gilt: Je umfassender das Datenmaterial, desto exakter die Berechnungsergebnisse.


294
Share
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
KTR360°